
Abends steh ich am Fenster, im Westen das Funkeln der Sterne
Ich verweile, halte inne, sehe etwas in unerreichbarer Ferne.
Dann schließe ich die Augen und ich sehe dich
Du bist auch in der Ferne und doch erreichbar für mich.
Da sind die zwei Pole, einer fern, der andere nah,
Bestimmen unseren Lebensrhytmus, sie sind fortwährend da.
Einer lebt von der Existenz des anderen, wäre ein nichts ohne ihn
Ich beginne die Gesetze zu begreifen und auch des Lebens Sinn.
Sehe das Schicksal als Chance für einen neuen Lebensabschnitt
Begegne meiner Vergangenheit und gebe ihr mutig einen Tritt.
Mit den Gedanken bei dir, bete und danke ich für jede Stunde im Glück
Es öffnet sich das Tor zur Traumwelt, ich bin bei dir im nächsten Augenblick.
© mai 2009 nynaeve.sedai

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